Betrug beim Autoverkauf – Tipps, um vermeintliche Schnäppchen zu entlarven

Welche Arten von Betrug kann es beim Autokauf geben? Die Kategorie “Betrug” auf autokauf.org bietet Ihnen Informationen zu diesem Thema.

Die wichtigsten Themen im Überblick:

Tacho­manipulation
Gefahren beim Autoverkauf: Betrug ist leider weit verbreitet.

Gefahren beim Autoverkauf: Betrug ist leider weit verbreitet.

Der deutsche Neu- und Gebrauchtwagenmarkt boomt. Kein Wunder, dass Betrüger dies zu ihren Gunsten ausnutzen wollen, lassen sich hier doch schnell große Geldsummen ergaunern. Vor allem das Internet macht es schwarzen Schafen leicht.

Aus diesem Grund sind sowohl Autokäufer als auch private Verkäufer oft äußerst verunsichert. Welche Betrugsmaschen wenden Betrüger beim Autokauf an, um sich zu bereichern? Worauf sollten Sie achten, um einem Betrug beim Autoverkauf zu entgehen?

Diese und weitere Fragen werden im folgenden Ratgeber beantwortet, damit Sie den Verkauf bzw. Kauf eines Autos sicher und gut informiert angehen können und auf keinen Trick hereinfallen.

So umgehen Sie einen Betrug beim Autokauf

Gerade der Betrug beim Autokauf im Internet stellt ein großes Problem dar. Die Anonymität des World Wide Web macht es Betrügern oft leicht, Opfer über den Tisch zu ziehen. Aus diesem Grund sollten Sie einige grundlegende Regeln beachten, wenn Sie ein Auto kaufen möchten.

Sie sollten bereits das Inserat für das Fahrzeug aufmerksam prüfen, um nicht auf die Anzeige eines Betrügers hereinzufallen. Bei folgenden Angaben sollten Sie aufmerksam werden:

  • Ein hochwertiges Kfz wird zu einem unschlagbar günstigen Preis angeboten.
  • Die Kontaktangaben sind unvollständig, in vielen Fällen wird lediglich eine E-Mail-Adresse angegeben.
  • Der Verkäufer bittet um Vorkasse für das Fahrzeug.
Der Betrug beim Autoverkauf wird durch das Internet erleichtert.

Der Betrug beim Autoverkauf wird durch das Internet erleichtert.

Um als Käufer beim Autokauf einen Betrug zu umgehen, sollten auf den persönlichen Kontakt mit dem Verkäufer bestehen. Ist dieser nicht telefonisch erreichbar und kommuniziert lediglich über anscheinend vorformulierte E-Mails, ist Vorsicht geboten.

Auch wenn es sich um einen Verkäufer aus dem Ausland handelt, der Exportwagen zum Schnäppchenpreis anbietet, sollten Sie aufhorchen. Häufig werden diese Kfz nicht sachgemäß überprüft und entsprechen nicht den deutschen Sicherheitsbestimmungen.

Auch wenn sich der Verkäufer weigert, eine Besichtigung und Probefahrt durchzuführen, sollten Sie Vorsicht walten lassen. Dies kann darauf hinweisen, dass die Person einen Betrug beim Autoverkauf plant.

Eine weitere Betrugsmasche beim Autokauf besteht darin, dass der Betrüger um Vorkasse bittet oder einen angeblichen Treuhandservice nutzt. Haben Sie das Geld erst einmal ins In- oder Ausland überwiesen, ist der Verkäufer dann plötzlich nicht mehr zu erreichen.

Einen weit verbreiteten Betrug beim Gebrauchtwagenkauf stellt die Tachomanipulation dar. Der Kilometerstand wird hierbei mit Hilfe eines Gerätes umprogrammiert, damit der Verkäufer mehr Geld verlangen kann.

Augen auf beim Autoverkauf – Betrug ist weit verbreitet

Wer sein Auto verkauft, muss Betrug fürchten. Halten Sie deshalb gewisse Regeln ein.

Wer sein Auto verkauft, muss Betrug fürchten. Halten Sie deshalb gewisse Regeln ein.

Auch wenn Sie Ihren eigenen Gebrauchtwagen verkaufen möchten, ist es leicht, das Opfer von einem Betrug beim Autoverkauf zu werden, wenn Sie nicht gewisse Regeln beachten.

Häufig wird das Auto vom Betrüger stark kritisiert und es wird auf angebliche Mängel hingewiesen, um den Preis zu drücken. Aus diesem Grund sollten Sie sich immer im Vorfeld darüber erkundigen, wie viel Geld das Fahrzeug wert ist und wie sein Zustand ist.

Zu den Tricks von Betrügern beim Autokauf zählt es auch, ihre Opfer unter Druck zu setzen und zu einer unbedachten Entscheidung zu drängen. Ist dies der Fall, sollten Sie vom Verkauf absehen.

Eine weitere den Autoverkauf betreffende Betrugsmasche besteht im Scheckbetrug. Sie sollten aufmerksam werden, wenn der Käufer Ihren Preis sofort akzeptiert und diesen per Scheck bezahlen möchte. Meistens platzt dieser dann innerhalb von kurzer Zeit nach Übergabe des Kfz.

Ein weiterer beim Autoverkauf stattfindender Betrug besteht darin, dass vermeintliche Käufer per Mail oder telefonisch viele Informationen über Sie, Ihr Fahrzeug und die Versicherung sammelt. Der Betrüger meldet dann einen fiktiven Schaden bei Ihrer Versicherung und steckt sich das Geld selbst in die Tasche. Geben Sie Ihre Daten – vor allem die Ihres Versicherers – also nicht unbedacht heraus, wenn Sie ein Auto verkaufen.

Wenn Sie einen Gebrauchtwagen verkaufen, sollten Sie diesen nach der Unterzeichnung des Kaufvertrags immer erst dann übergeben, wenn Sie das Geld dafür vom Käufer erhalten haben. Akzeptieren Sie beim Verkauf keine Schecks, vor allem nicht aus dem Ausland. Dies ist ein weit verbreiteter Trick. So umgehen Sie den Betrug beim Autoverkauf.
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5 Gedanken zu „Betrug beim Autoverkauf – Tipps, um vermeintliche Schnäppchen zu entlarven

  1. Margit W.

    Bei uns hat sich ein Kaufinteressent aus Nigeria gemeldet, der unser Fahrzeug ohne Umschwieife sofort kaufen wollte. Über die R. wurde uns per Mail bestätigt, dass der Kaufpreis bereits an uns mit den Kosten für den Transporteur, der das Fahrzeug bei uns abholen wollte, überwiesen worden sei. Wir sollten die an uns überwiesenen Transportkosten sodann an die U. in Nigeria überweisen – ca. 450 €. Der Kaufpreis wurde an uns nicht überwiesen. Wir haben auch nicht die Transportkosten überwiesen.

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  2. Ingo E.

    Das scheint eine neue Masche zu sein, private Verkäufer zu betrügen.
    Bei mir hat sich ein Interessent aus Spanien gemeldet und nach mehrfachem Hin- und Hermailen, über Fahrzeugdetails, Preis etc. vorgeschlagen, dass der Wagen von einer Transportfirma mit Sitz in England (ALARM!) abgeholt und in bar bezahlt werden sollte. Allerdings müsste ich die Firma beauftragen und die Transportkosten von 800€ bezahlen. Ich sollte sie auf den Kaufpreis aufschlagen und dann bei Abholung somit wiederbekommen.
    Der Käufer angeblich ist ein Deutscher, der in Madrid lebt. (Dafür war sein Geschreibe in deutsch bemerkenswert schlecht und klang sehr nach Google-Übersetzungsmaschine) Er hat mir sogar eine Kopie seines angeblichen Passes gemailt. Es hat mir leider nicht gereicht, um 800€ ins Blaue zu überweisen.

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    1. Bernd G.

      Hallo Ingo.
      Bei mir das gleiche. Heißt angeblich Erich S. Lebt in Madrid.
      Wollte bei mir einen Oldtimer kaufen. Ich sollte 750 Euro für Transport vorab überweisen.

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  3. Anna P.

    Bei möchte auch ein Spanier meinen 300SL kaufen. Das Auto soll abgeholt werden. Er behauptet, Ich bekäme Bargeld (Kaufpreis plus Transportkosten) bei Abholung durch die Spedition und von dem Geld zahle ich die Spedition. Dann schreibt er wieder er überweist das Geld und seinen Pass hat er auch in Kopie angefügt. Ich bin jetzt unsicher.

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  4. A. Falk

    Bei mir wurde zuerst eine SMS auf mein Telefon geschickt mit der Bitte mich per E-Mail zu melden. Das tat ich dann. Der vermeintliche Käufinteressent meinte er sei in Californien im Marine Core und zur Zeit auf See. Er akzeptiert den Kaufpreis und habe aber aktuell keinen Zugriff auf sein Paypal Konto wesshalb er das Geld nur überweisen könne. Ich solle Ihm meine Konto und Adressdaten zukommen lassen dann würde er das Geld überweisen und das Auto per Spedizion abholen lassen. Ich habe Ihm gesagt er kann das Geld gern von der Spedizion mir persönlich übergeben lassen und das ich bei der Polizei mal nachfrage ob und wie. Daraufhin kam keine Nachricht mehr. Seine ganzen Daten würde ich auch erst von der Spedizion erfahren. Ein Arbeitskollege von mir verkauft aktuell auch seinen Wagen und wurde von der gleichen Person mit exakt der gleichen SMS und darauffolgenden E-Mail kontaktiert. Waren heute zusammen bei der Polizei und wollten Anzeige erstatten, diese haben aber gemeint das es zu wenig sei für eine Anzeige, geben das ganze aber an die Cyber Abteilung weiter.

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