Autoaufbereitung – was Sie bei der Autoreinigung beachten sollten

Für eine Autobewertung kann eine vorherige Autoaufbereitung sinnvoll sein. Dadurch kann die Bewertung positiver ausfallen bzw. der ermittelte Wert steigen. Ist das Kfz zum Beispiel stark verunreinigt oder von unangenehmen Gerüchen befallen, bietet sich eine Autoreinigung an.

Eine Autoaufbereitung wirkt sich wertsteigernd auf das Fahrzeug aus.
Eine Autoaufbereitung wirkt sich wertsteigernd auf das Fahrzeug aus.

Diese sollten Sie vor allem vornehmen, wenn Sie den Wagen im Anschluss an die Fahrzeugbewertung verkaufen möchten. Der erste Eindruck entsteht durch die Optik, da bietet es sich an, eine Kfz-Reinigung vorzunehmen, um einen möglichst guten Eindruck zu hinterlassen.

Nicht immer muss dafür ein professionelles Unternehmen aufgesucht werden. Die Aufbereitung von einem Auto können Sie mit einigen Tipps auch selbst vornehmen. Wie die Innenreinigung von einem Auto vorgenommen wird, wann eine professionelle Autoreinigung unumgänglich ist und wie Sie die Autopolster selbst reinigen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Lassen Sie Ihr Kfz bewerten!

Kfz Aufbereitung – diese Faktoren müssen berücksichtigt werden


Wenn Sie sich dazu entschließen, Ihr Kfz aufzubereiten, können Sie dabei viele Flächen in Angriff nehmen. Bei einer Autobewertung wird jedes Detail überprüft. An vielen Stellen können Sie mit einem geringen Aufwand einen positiveren Eindruck und somit ein besseres Ergebnis der Bewertung erzielen. Folgende Stellen können aufbereitet werden:

  • Das Äußere des Kfz: Zuerst sollte das Auto von außen gereinigt werden. Dafür bietet sich eine Autowäsche per Hand oder die Fahrt durch eine Waschanlage an. Auch die Felgen und die Scheiben des Kfz sollten gesäubert werden. Nach der Reinigung empfiehlt es sich, eine Politur zu nutzen, um dem Wagen zusätzlichen Glanz zu verleihen. Eine Lackbehandlung gehört ebenso zu einer vollständigen Autoaufbereitung. Diese muss im Zweifelsfall von einem Profi durchgeführt werden.
  • Der Innenraum: Stimmt der äußere Eindruck des Fahrzeugs, sollte der Innenraum dem nicht nachstehen. Zuerst sollte dafür das Auto ausgesaugt werden. So lässt sich loser Dreck entfernen. Aschenbecher sollten vorab geleert und ebenfalls gesäubert werden. Bei starker Verschmutzung empfiehlt sich eine Polsterreinigung in Ihrem Auto. Eine umfassende Autoinnenreinigung wird von verschiedenen Firmen angeboten.

Viele Schritte der Pkw-Aufbereitung können Sie mit den richtigen Mitteln selbst vornehmen. In einigen Fällen, sind die optischen oder geruchstechnischen Mängel allerdings so gravierend, dass nur ein Profi sie beheben kann. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer Nanoversiegelung, um Dreck und Schmutz vorzubeugen.

Professionelle Autoreinigung

Eine Kfz-Aufbereitung kann auch in einer Werkstatt vorgenommen werden.
Eine Kfz-Aufbereitung kann auch in einer Werkstatt vorgenommen werden.

Für eine professionelle Autoaufbereitung finden sich im Internet zahlreiche Anbieter. Dabei kann der Kunde zwischen verschiedenen Angeboten auswählen. Es kann zum Beispiel zwischen einer Komplettaufbereitung oder einer bloßen Innenreinigung vom Auto gewählt werden. Die Preise sind je nach Leistung und Fahrzeug verschieden. Eine Komplettreinigung kann in der Regel ab 200 Euro in Auftrag gegeben werden.

Zusätzlich bieten viele Unternehmen die Möglichkeit einer Nanoversiegelung Ihres Kfz an. Dabei handelt es sich um eine schmutzabweisende Oberflächenbeschichtung. Die Beschichtung besteht aus nanometergroßen Bauteilen und ist daher mit bloßem Auge nicht zu erkennen. Dadurch wird die Optik Ihres Fahrzeugs also nicht beeinträchtigt.

Die kleinen Nanopartikel verbinden sich mit der Oberfläche und bilden quasi eine Schutzschicht. Diese bleibt dauerhaft bestehen und ist nur mechanisch zerstörbar. Dadurch, dass die Partikel zusätzlich die Oberflächenspannung herabsetzen, kann der Schmutz nicht mehr am Kfz haften und lässt sich daher leicht entfernen.

Um eine Nanoschicht überhaupt auftragen zu können, müssen die Nanopartikel auf der Oberfläche haften können. Das heißt, es dürfen keine Rückstände (zum Beispiel Öle oder Fette) vorhanden sein. Erst dann kann die Schicht aufgesprüht werden.

Zur Reinigung können verschiedene Methoden angewendet werden, die einen unterschiedlichen Zeit- und Leistungsaufwand verlangen. So gibt es zum Beispiel eine intensive Innenreinigung. Dabei wird der ganze Raum im Inneren des Autos ausgesaugt, inklusive der Lüftungsgitter und des Kofferraums.

Zusätzlich werden Teppiche und Polster mit einem Renigungsshampoo bearbeitet und gründlich gereinigt. Außerdem werden das Cockpit, Aschenbecher, Kunststoffteile, Scheiben und die Einstiege gesäubert. Eine Himmelreinigung, verursacht in der Regel zusätzliche Kosten und ist nicht in der Autoinnenreinigung einbegriffen.

Das Auto selbst reinigen – diese Möglichkeiten gibt es

Teile der Autoreinigung können Sie mit haushaltsüblichen Mitteln selbst vornehmen.
Teile der Autoreinigung können Sie mit haushaltsüblichen Mitteln selbst vornehmen.

Eine Autoaufbereitung von einem Profi kann schnell hohe Kosten verursachen. Daher bietet es sich an, wenn Sie einige Reinigungen an Ihrem Kfz selbst vornehmen. Das kann mitunter zwar sehr zeitaufwendig sein, spart Ihnen aber eine Menge Geld.

Dabei gilt es allerdings einiges zu beachten. Nicht immer ist das teuerste Putzmittel auch das beste. Experten warnen zudem vor „scharfen Reinigern“ wie Alkohol oder Brennspiritus. Diese greifen in der Regel die Oberflächen an und hinterlassen so ihre Spuren in Form von Flecken. Mit diesen Mitteln lässt sich eine Innenreinigung vom Auto bzw. eine Autoaufbereitung günstig selbst durchführen:

  • Kunststoffoberflächen: Lassen sich am besten mit einem feuchten Lappen (sollte nicht fusseln) und Geschirrspülmittel reinigen.
  • Die Scheiben: Hierfür reicht ein herkömmlicher Glasreiniger aus. Dieser sollte mit einem trockenen, sauberen Lappen nachgewischt werden. Achten Sie darauf, dass dabei keine Schlieren auf den Scheiben entstehen.
  • Die Polster: Flecken lassen sich in der Regel mit einem Polsterschaum behandeln. Allerdings können die Verunreinigungen oft tiefer ins Gewebe eingedrungen sein. Dann ist die Behandlung durch einen Profi unumgänglich.
  • Gerüche entfernen: Als erstes ist wichtig, die Quelle des Gestanks zu entfernen. Das kann zum Beispiel der Aschenbecher sein. Sollten Sie ein Tier in dem Auto transportieren, wird dieses viele Haare in Ihrem Kfz hinterlassen. Diese sollten Sie gründlich wegsaugen. Zusätzlich sollte das Fahrzeug gründlich ausgelüftet werden. Dazu empfiehlt es sich, während der Reinigung alle Türen inklusive Kofferraum zu öffnen.
Rauchgeruch aus dem Auto entfernen

Rauchgerüche lassen sich nur schwer aus dem Kfz entfernen. Sie setzen sich in den Polstern und am Himmel des Wagens fest. Herkömmliche Tipps, wie zum Beispiel eine Schüssel mit Kaffeepulver ins Fahrzeug zu stellen, helfen dort nicht weiter. Auch der sogenannte „Wunderbaum“ löst das Problem nicht grundsätzlich. Der Gestank wird lediglich von einem angenehmeren Geruch überdeckt. Eine professionelle Autoaufbreitung ist vonnöten.

Ozonbehandlung fürs Auto

Eine Ozonbehandlung für Ihr Auto vernichtet unangenehme Gerüche.
Eine Ozonbehandlung für Ihr Auto vernichtet unangenehme Gerüche.

Um hartnäckige Gerüche zu vertreiben, ist bei der Autoaufbereitung eine Ozonbehandlung vonnöten. Ozon ist ein dreiatomiges Sauerstoff-Molekül, welches eine keimabtötende und desinfizierende Wirkung hat. Dieses Gas kann auch zur Innenraumreinigung vom Auto eingesetzt werden.

Bei der Autoaufbereitung wird das Ozon mit Hilfe einer Maschine in den Fahrzeuginnenraum gegeben. Es soll mit den Geruchsmolekülen reagieren und diese deaktivieren. Damit wird der ursprüngliche Geruch nicht nur überdeckt und das Problem kurzzeitig gelöst. Die Geruchsursache wird in Form von Molekülen vollständig zerstört.

Diese Maschinen werden in der Regel bei einem Unternehmen genutzt, das auf die Autoreinigung spezialisiert ist. Privat besteht allerdings auch die Möglichkeit ein solches Gerät auszuleihen. Der korrekte Gebrauch wird detailliert beschrieben.

In der Werkstatt oder einem Autohaus ist eine Ozonbehandlung für etwa 100-200 Euro je nach Anbieter in Auftrag zu geben. Vorab ist allerdings eine Innenraumreinigung notwendig, da sonst die Gerüche nach der Behandlung direkt wieder entstehen können. Daher sind die Geruchsquellen vorher unbedingt zu entfernen.

Fazit:

Eine Autoaufbereitung kann je nach Verschmutzung und Gestank sehr aufwendig werden. In einigen Fällen ist der Gang zur Werkstatt oder dem Autohaus unumgänglich. Mit einigen Mitteln können Sie allerdings selbst Hand anlegen und gute Ergebnisse erzielen. Eine Nanobeschichtung kann helfen, das Fahrzeug von Außen gar nicht erst stark verschmutzen zu lassen und wirkt sich in einem Wertgutachten wertsteigernd aus.

Generell sollten Sie darauf achten, dass Sie das Risiko von Flecken und Gerüchen im Innenraum des Wagens minimieren. Dazu empfiehlt es sich, im Auto auf das Rauchen zu verzichten. Auch Getränke und Nahrungsmittel sollten Sie besser außerhalb des Pkw zu sich nehmen.

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